Maskenpflicht

In der ganzen Schweiz gilt im öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht.

Alle Reisenden ab dem Alter von 12 Jahren sind verpflichtet während der ganzen Reise eine Schutzmaske zu tragen und damit Mund und Nase zu bedecken. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind einzig Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren und Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen keine Maske tragen müssen. Essen und Trinken in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs sind auf ein Minimum zu beschränken.

Danke, dass Sie in unseren Bussen und auf der ganzen Reise eine Maske tragen. Sie schützen sich und Ihre Mitreisenden.

 

Testbetrieb mit E-Bus

Batteriebetriebene Linienbusse halten Einzug in den Städten. Aber ist die neue Antriebstechnologie auch auf Überlandbuslinien tauglich? Das will der Schneider Busbetrieb wissen und testet während zwei Wochen einen Elektrobus. Der E-Bus aus dem Hause Mercedes ist auf allen Linien des Unternehmens unterwegs. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Strecke zwischen Rapperswil und Wattwil gelegt. Einerseits verbraucht die Fahrt hinauf auf den Ricken mehr Energie als auf flacheren Linien. Andererseits kann beim Abwärtsfahren ein Teil der Energie durch Rekuperation zurückgewonnen und die Batterien wieder aufgeladen werden.

Dass die Testphase im Januar stattfindet, ist kein Zufall. Bei kalten Temperaturen nimmt die Leistung der Batterien ab. Und weil bei den Elektromotoren im Gegensatz zum Verbrennungsmotor kaum Abwärme entsteht, wird ein Teil der Batterieladung für die Heizung im Fahrgastbereich verwendet. Diese beiden Faktoren wirken sich vermindernd auf die Reichweite des Elektrobusses aus. Die unter diesen suboptimalen Bedingungen gesammelten Erfahrungen geben somit ein realistisches Bild über den Betrieb von Elektrobussen.

Heute besteht die Busflotte der Schneider Linienbus AG noch ausschliesslich aus Dieselbussen. Allerdings sind bereits die Hälfte der täglich im Einsatz stehenden Fahrzeuge Hybridbusse, die deutlich weniger Treibstoff verbrauchen. OB und wann die Umstellung auf komplett batteriebetriebene Busse stattfinden soll, kann nach der Auswertung der E-Bus-Testphase genauer beurteilt werden.

75 Jahre Busbetrieb und 100 Jahre Reiseunternehmen

Mit der Anschaffung seines ersten motorisierten Reisewagens legte Albert Schneider im Jahr 1921 den Grundstein für das heutige Reiseunternehmen «Schneider-Reisen». Ein Vierteljahrhundert später wurde die Buslinie Rapperswil-Jona-Eschenbach-Rüti eröffnet. Unser Familienbetrieb darf durfte 2021 gleichzeitig 75 Jahre Busbetrieb und 100 Jahre Reiseunternehmen feiern.

Von seinen Vorfahren übernahm Albert Schneider einen Fuhrhalterbetrieb, damals noch mit Pferden und Wagen. Die Motorisierung und Industrialisierung veranlassten ihn schon bald, einen ersten Lastwagen anzuschaffen. Ein Jahr später, im Jahr 1921, entschloss sich Albert Schneider ein zweites motorisiertes Fahrzeug zu beschaffen. Dieses Mal sollte es ein Wagen sein, der auch als Reisebus eingesetzt werden kann. Während zu Beginn vor allem Tagesausfahrten in der Region Ostschweiz gewünscht wurden, waren es bald Fahrten über die Schweizerpässe und sogar mehrtägige Ausflüge. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg entwickelten sich das Geschäft mit den Gesellschaftsfahrten ebenso gut, wie die Entwicklung im Automobilbau. So wuchs der Bestand des Reiseunternehmens auf sieben, damals moderne Fahrzeuge an. Der Reisewagen des Fabrikats Saurer, der 1939 angeschafft wurde, ist noch heute im Besitz des Familienbetriebes.

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges planten der Verkehrs- und Verschönerungsverein Rapperswil-Jona und Albert Schneider gemeinsam die Autokurse Rapperswil-Jona-Eschenbach-Rüti. Im Juni 1946, also vor 75 Jahren, wurde die Buslinie eröffnet. Der Fahrplan war noch nicht besonders dicht und hauptsächlich auf die Arbeitszeiten der umliegenden Fabriken ausgerichtet. Damals reichte noch ein Bus, um die rund 30 Fahrten pro Tag abzudecken. Die Buslinie war allerdings ein grosses Bedürfnis und so musste schon nach einem Jahr ein weiterer Bus in Betrieb genommen werden. Im zweiten Betriebsjahr benutzten bereits über 120'000 Fahrgäste die neue Buslinie.

Heute, 75 Jahre beziehungsweise 100 Jahre später, sind sowohl der öffentliche Busverkehr als auch das Reiseunternehmen immer noch die Standbeine des Ermenswiler Familienbetriebes. Auf den drei Buslinien sind täglich über 5500 Fahrgäste unterwegs. Inzwischen werden dazu zehn Linienbusse und über 20 Chauffeure eingesetzt. Aber auch Ausflüge mit dem Reisecar erfreuen sich grosser Beliebtheit. Eine treue Stammkundschaft lässt sich immer wieder über die schönsten Routen chauffieren. Denn heute wie damals gilt gleichermassen: Der Weg ist das Ziel.